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Betrieb

Voraussetzungen
Start FT8
  Wasserfall Fenster
  Hauptfenster WSJT-X
    Band Activity
    Rx Requency
    Funktionsleiste
    Übrige Felder

Voraussetzungen

  1. Der Transceiver sollte eingestellt sein, wie hier beschrieben.
  2. Zeitynchronisation sollte durchgeüfhrt sein, wie hier beschrieben.
  3. Der virtuelle Bildschirm (VNC) sollte installiert und eingestellt sein wie hier beschrieben.
  4. Die Einstellungen für WSJT-X (FT8-Programm) sollten wie hier beschrieben eingestellt sein

Start FT8

Mit einem Doppelclik auf das WSJTX-Icon oder via Menu => Ham-Radio => WSJTX wird das FT8-Programm gestartet. Es öffnen sich zwei Fenster. Im oberen ist das Spektrogramm des Eingangssignals zui sehen, darüber  eine Wasserfall-Darstellung (wie im Logo dieser WebSite)

Wasserfall-Fenster

Wichtig ist, dass die grünen horizontalen Linien an den Anfangs- oder Endpunkten der farbigen Balken liegen. Wenn das nicht der Fall ist, stimmt die Zeitsynchronisation nicht und es werden keine Signale dekodiert (linkes Listenfeld bleibt leer) In diesem Fall Zeitsynchronisation wiederholen (siehe hier.).

WasserfallDieses Wasserfall-Fenster muss man im Auge behalten, da hier die freien Frequenzen (blau) zu sehen sind. Im Kopf dieses Fensters ist eine Frequenz-Skala. Wenn man den Mauszeiger dort hin bewegt, ändert er sich in ein kleines Kreuz. (bei VNC unter Windows ändert sich der Zeiger nicht) Ein <Shift>+Mausclick stellt die Sendefrequenz auf die unter dem Kreuz befindliche Frequenz (rote Markierung). Die grüne Markierung (durch einfachen Mausklick ausgewählt) zeigt die für das Empfangslistenfeld (rechts im WSJTX-Hauptfenster) ausgewählte Empfangsfrequenz an. Es werden aber alle Frequenzen dekodiert. Die übrigen Frequenzen werden im linken Empfangslistenfeld des WSJTX Hauptfensters angezeigt.

Das Wasserfall-Fenster hat oben links noch ein Optionsfeld Control. Angewählt - kann man unter dem Fenster die Einstellungen für Wasserfall und Spektrum justieren.

Hauptfenster WSJT-X

Es besteht aus verschiedenen Teilen:

  1. Listenfenster Band Activity. das die alle dekodierten Vorgänge auf dem Band zeigt
  2. Listenfenster Rx Frequency, das meine Sendeaktivität (und die im Wasserfall-Fenster gewählte Empfangsfrequenz) dekodiert.
  3. Button-Leiste in der Mitte, mit der einzelne Funktionen ausgelöst werden
  4. Parameter-Teil, indem Zeit, Band, Empfangspegel und Daten des gewählten QSO-Partners angezeigt werden.
  5. QSO-Texte Teil

Band Activity

Hier erscheint die Liste der dekodieren Signale mit folgender Bedeutung:

  1. UTC: Weltzeit
  2. dB: Empfangsignalstärke in dB (Rauschverhältnis)
  3. DT: Abweichung von der Raspi-Zeit in s. Diese Werte sollten im Mittel < +/- 0.5s sein. Wenn die Werte deutlich grösser sind, ist die Zeitsynchronisation schlecht. (Siehe  hier)
  4. Freq: Differenz-Frequenz zum Bandanfang in Hz (Entspricht der Skala im Wasserfallfenster)
  5. Message: Hier erscheint der dekodierte Text. Die Farben sind unter File => Settings im Tab Colors (siehe 524.) definiert. Die Anzeige des Landeskenners wird in File => Settings Tab General eingestellt. Wenn das Kästchen CQ only angehakt ist, werden hier nur die CQ-Rufe gelistet. Unter Menu => Decode => Enable AP kann WSJTX das Rufzeichen aus früheren Verbindungen schätzen. Das spart etwas Rechenzeit.
    Die Dekodierung der Signale ist sehr CPU-aufwändig. Wenn also viele Stationen auf dem Band sind, dauert die Dekodierung entsprechend. Ich schalte in einem solchen Fall die Dekodierung auf normal oder fast.  (Menu => Decode). Andernfalls wird die empfangene Zeile erst dekodiert, wenn die Sendung einer Antwort schon begonnen hat. Das ist wohl grundsätzlich kein Problem, führt aber dazu, dass das gesamte QSO etwas länger dauert.

Rx Frequency

RX FrequencyIn dieser Liste wird mein QSO gelistet. (Sendungen in Gelb, Empfang in Blau).

QSLLogNach einigen CQ-Rufen antwortet SP9AK und gibt seine Koordinaten (JO90) an. Meine Antwort enthält die Empfangsstärke von SP9AK (-8dB). Er antwortet mit der Empfangsstärke meines Signals bei ihm (-15dB). Ich Antworte ihm mit RR73. Damit ist das QSO beendet und wird ins Log eingetragen.

Unterhalb der Liste sind die einzelnen Zeilen, die von mir gesendet werden können. Dabei hat die vorletzte Zeile besondere Bedeutung: Hier kann ich auswählen, ob ich noch einen speziellen Text senden will. Hier würde bei einer Aktivierung (SOTA) die Kennung des Summits stehen. Die man dann aus dem Pulldown-Menu auswählen kann. (Einrichtung: siehe hier)

Für die einfache Übertragung der QSO's in die SOTA-Datenbank wandelt das Programm wsjtx2sota (Als Icon auf dem Desktop oder per Menu => Ham-Radio => wsjtx2sota) das wsjtx-log in ein passendes SOTA.csv-File um. Damit das fehlerfrei funktioniert muss im Log im Feld Comments die entsprechende Summit-Kennung stehen, also z.B. HB/BL-002

Mit den Optionsfeldern unter Next kann man den nächsten Sendeschritt auswählen. Normalerweise wird man haupsächlich Tx6 für einen neuen CQ-Ruf auswählen. Aber auch für die Übertragung der Summit-Kennung (TX5) kann eine Auswhl erforderlich werden, das das Programm von sich aus nach einem geloggten QSO den Sender abschaltet (Enable wird grau) und auf TX6 springt. Wenn man auf eine Schaltfläche unter Now clickt, wird der laufende Sendevorgang abgebrochen und die angeklickte Zeile übertragen. (Das kann nötig werden, wenn die Gegenstation aus eine Schleife nicht mehr heraus kommt und ständig die gleiche Zeile sendet.

Durch Anklicken einer Zeile in der linken Liste kann man auch auf einen CQ-Ruf antworten. (Wenn das eigene Rufzeichen keine Zusätze hat (Länderkenner für Sendungen im Ausland oder /p für Portable) kann man die Übertragung beschleunigen, indem man einen Doppelclick auf das oberste Optionsfeld von Now macht, dann wird diese Zeile für das QSO übersprungen.

Funktionsleiste

In der Mitte des Hauptfensters von WSJT-X sind folgende Button:
Button-Leiste

  1. CQ only: Dann werden nur CQ rufende Stationen im linken Listenfeld angezeigt.
  2. Log QSO: Aufruf des Fenster für die Log-Einträge
  3. Stop Monitor Monitoring (Dekodieren) ein/aus schalten
  4. Erase einfacher Click löscht linke Liste, Doppelclick löscht rechte Liste
  5. Decode stösst das (erneute) Dekodieren der letzten Zeilen an
  6. Enable Tx nach dem Loggen eines QSO's wird der Sender disabled. Damit soll verhindert werden, dass Stationen ohne Eingriff durch den Operator (als RoBots) arbeiten können. Wichtig: Nach jedem Schliessen des Log-Fensters muss der Sender neu enabled werden. Im Gegensatz zu Halt Tx wird bei Enable Tx der letzte Befehl noch ausgeführt.
  7. Halt Tx aktuelle Sendung wird abgebrochen.
  8. Tune: um den Sender einstellen zu können, wird hier ein Dauerton erzeugt, bis Tune erneut gedrückt wird.
  9. Menus: mit einem Häckchen in diesem Feld wird die Menu-Zeile im Kopf des Fensters ausgeblendet. Dadurch werden in den Listenfeldern mehr Zeilen angezeigt.

übrige FelderÜbrige Felder

Die übrigen Felder geben Auskunft über der QSO-Partner, die Urzeit, das eingestellte Band und einige Einstellungen für Senden und Empfangen, die hier noch einzeln beschrieben werden sollen.

 


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